Geschrieben von Henning in der Rubrik „Außerhalb”
Aus Anlass des fünften Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001 sprach EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso seine Solidarität für die Betroffenen aus: „Heute gedenken wir der Opfer und drücken unser Mitgefühl für alle Angehörigen aus.“
„Die Antwort der EU auf die Anschläge in den USA am 11. September 2001“, so Barroso weiter, „war unmittelbar und in enger Zusammenarbeit mit den USA im Kampf gegen den Terrorismus.“ Er kündigte an, die Anstrengungen der EU-Kommission im Rahmen der EU Anti-Terrorismus-Strategie weiterzuführen, denn „vieles bleibt zu tun etwa die Bekämpfung von Radikalisierung und Rekrutierung. Wir brauchen effektive Politikinstrumente, um den Missbrauch von Sprengstoff vorzubeugen, zivile Infrastrukturen zu schützen und Transportsicherheit zu gewährleisten.“
„In einem Brief an den US-amerikanischen Heimatschutzminister und Generalstaatsanwalt hat EU-Kommissionsvizepräsident Frattini erneut die Bereitschaft für eine enge Zusammenarbeit der Europäischen Union mit den Vereinigten Staaten betont“, so Barroso.
Er unterstrich die Bemühungen der EU, „Probleme und Folgen des globalen Terrorismus anzugehen. Wir müssen uns nicht nur mit den Terrormethoden selbst beschäftigen sondern auch mit jenen, die den Terror anführen. Die Strategie der Terroristen basiert auf Ignoranz und Misstrauen. Unsere Antwort muss sein, dass wir für unsere Werte, insbesondere die Einhaltung der Menschenrechte, aufstehen. Sie sind die sicherste Garantie für unsere zukünftige Sicherheit.“
Hierbei handelt es sich um eine Pressemitteilung der Europäischen Kommission.