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Musik und Stille

Geschrieben von Steven in der Rubrik „Stevens Tagebuch

Musik ist schon eine komische Sache. Ich dachte immer ich brauche keine Musik. Manchmal belehrt mich mein Herz eines besseren.

FrĂŒher hat mir Susi manchmal Klavier vorgespielt und ich lag daneben und habe getrĂ€umt.Es war so schön einfach nur dazuliegen und der Musik zu lauschen. Besonders mochte ich ein StĂŒck. The Snowman _ Walking in The Air. In diesen Momenten habe ich die Welt um mich herum vergessen, auch wenn ich zu dieser Zeit viele Probleme hatte.

Es ist witzig wie man Musik mit Dingen oder Personen verbindet. Ich habe einzelne Lieder im Kopf und denke an eine Person. So haben fast alle meine Freunde ein eigenes Lied. Die Komposition meines Herzens möge man sagen. Ich möchte nicht melodramatisch klingen, aber ich denke ich habe die Musik fĂŒr mich entdeckt. Ich dachte immer dass ich Musik nicht brauche. Nicht mehr als HintergrundgerĂ€usche um die unertrĂ€gliche Stille zu ĂŒbertĂŒnchen. Stille kann unertrĂ€glicher sein als 150 Dezibel an schrecklichster Musik.

Stille ist durchdringender. Und je mehr Personen in mein Leben treten umso mehr werde ich an Lieder erinnert die ich mit ihnen verbinde. Ich freue mich auf das Alter in dem diese einzelnen Musikfragmente vielleicht ein zusammenhÀngendes Orchester ergeben.


Icon fürs Schreibdatum Mittwoch, 28. 9. 2005
 

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